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5.1. Sprachgrenzen

Sprachatlas

Die Sprachgeographie befasst sich mit Sprachgrenzen im Raum.
Den ersten Versuch, Sprachgrenzen zu beschreiben, unternahm Dante in seinem Werk "De vulgari eloquentia" um 1300. Er teilte Italien und Frankreich nach ihrer Sprache ein, die Region des oïl (damals die Bezeichnung für Nordfrankreich; oïl hat sich übrigens zum heutigen oui entwickelt), die Region des oc (damals die Bezeichnung für Südfrankreich, wo man Provenzalisch sprach) und die Region des (Italien).

Dante

Einen Umbruch in der Sprachgeographie brachte die Erfindung des Sprachatlas im 19. Jahrhundert. Ein Sprachatlas ist eine geographische Karte, auf der zusätzlich die am betreffenden Ort verwendeten Wörter eingetragen werden.

AIS

Der „Sprach- und Sachatlas Italiens und der Südschweiz“ war einer der ersten und somit ein ganz wichtiger Meilenstein in der Schweizer Forschung der Sprachgeographie.

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